Vortrag„Legasthenie verstehen – Hintergründe, Forschung und Grenzen ehrenamtlicher Unterstützung“ (Anmeldung erforderlich)

Mittwoch, 01. Juli 2026, 10:00-12:00 Uhr

Manche Kinder lesen flüssig und mit Freude, andere ringen um jede Silbe. Doch was sind die Gründe? Handelt es sich um eine Legasthenie, um eine allgemeine Leseschwäche, fehlende Übung oder liegt es daran, dass Deutsch nicht die Muttersprache des Kindes ist?
In dieser Fortbildung möchten wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen: Was kennzeichnet eine Legasthenie, und wie unterscheidet sie sich von anderen Leseschwierigkeiten? Sind Unterschiede zwischen einer Lesestörung, einer allgemeinen Leseschwäche oder den Herausforderungen beim Lesen in einer Zweitsprache für Lesepaten erkennbar? Was kann ich als Lesepatin oder Lesepate tun, um Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen bestmöglich zu unterstützen? Und wo liegen die Grenzen ehrenamtlicher Unterstützung?
 Die Veranstaltung bietet:
– Die Definition der Legasthenie als medizinische Diagnose und einen Überblick über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Legasthenie.
– Hinweise, wie Sie Schwierigkeiten erkennen und sensibel darauf reagieren können, ohne die Grenzen des Ehrenamts zu überschreiten.
– Praxisnahe Lesetechnikübungen, mit denen Sie Kinder mit Leseschwierigkeiten unterstützen können.
– Raum für Austausch über Erfahrungen, Fallbeispiele und Fragen aus der Praxis.

Referentin: Dorothee Brero-Schreiner
Ort: FAT CAT München, Kellerstr. 8a (ehemaliger Gasteig), Seminarraum 3.140
Zielgruppe: Aktive Lese- und Sprachpat:innen

Anmeldung per E-Mail unter team@lesezeichen-muenchen.de oder telefonisch unter 089 452 2411 – 22.